Mitleben, Mitbeten, Mitarbeiten

Raus aus der Komfortzone

Sieben junge Missionarinnen und Missionare auf Zeit bereiten sich auf ein Auslandsjahr in Brasilien und Bolivien vor

Freuen sich auf ihr Auslandsjahr als Missionarinnen und Missisonare auf Zeit (v.l.): Neele Himmelreich, Larence Schüssler, Theresa Hill, Ben Szimarowsky, Luca Nefferdorf und Anthony Böwing. Nicht im Bild: Rasmus Thomas. Foto: SMMP/Ulrich Bock

„Uns wird schon klar, dass wir bald die Komfortzone verlassen“, sagt Ben Szimarowsky. Der 19-Jährige gehört zu sieben jungen Menschen die in diesem Jahr von den Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel als Missionarinnen und Missionare auf Zeit (MaZ) zu einem freiwilligen Auslandsjahr ausgesandt werden. In diesen Wochen reisen sie nach Brasilien und Bolivien, wollen ihren Horizont erweitern, eine andere Kultur kennenlernen – und helfen. An diesem Sonntag werden sie im Bergkloster Bestwig von Generaloberin Schwester Maria Thoma Dikow im Rahmen eines Gottesdienstes im Bergkloster Bestwig ausgesandt.

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Interkulturelle Erfahrungen prägen für das ganze Leben

Die Missionarin auf Zeit Julia Unland fand die Aufgabe im Erziehungszentrum Sagrada Familia in Leme/Brasilien während ihres Einsatzjahhres 2017/2018 spannend und abwechslungsreich. jetzt engagert sie sich im Förderverein "Brückenschlag". Foto: SMMP/Ulrich Bock
Die Missionarin auf Zeit Julia Unland fand die Aufgabe im Erziehungszentrum Sagrada Familia in Leme/Brasilien während ihres Einsatzjahhres 2017/2018 spannend und abwechslungsreich. jetzt engagert sie sich im Förderverein „Brückenschlag“.

Die Ordensgemeinschaft entsendet seit 25 Jahren Missionarinnen und Missionare auf Zeit – der Förderverein Brückenschlag hilft, dass es weitergeht

„Ich wollte viel über ein anderes Land, eine andere Kultur, andere Menschen lernen, habe dann aber ganz viel über mich selbst gelernt.“ 2018/2019 verbrachte Hannah Politowski ein Jahr als Missionarin auf Zeit (kurz MaZ) in dem Kinderdorf Cuatro Esquinas in Bolivien. Sie gehört zu mittlerweile 340 Freiwilligen, die von den Schwestern der heiligen Maria Magdalena während der vergangenen 25 Jahre in einen solchen Auslandseinsatz entsandt wurden. Und weil sie diese Erfahrungen auch anderen jungen Menschen gönnt, engagiert sie sich in dem Verein „Brückenschlag“. Der traf sich an diesem Wochenende zu seiner Jahreshauptversammlung im Bergkloster Bestwig – und feierte das Jubiläum.

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SMMP entsendet wieder Missionare auf Zeit

Diese Aussendungsfeier fand hauptsächlich online statt.

Nach zwei Jahren Corona-bedingter Pause haben die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel (SMMP) wieder Missionare auf Zeit (MaZ) zu einem internationalen Einsatz entsendet. Generaloberin Schwester Maria Thoma Dikow freute sich bei der Aussendungsfeier am 3. Oktober im Bergkloster Bestwig mit Konstantin Braun und seinem Freund Theodor Heinrichsmeier, zwei junge Männer aus München für sieben Monate bzw. für ein Jahr in das Kinderdorf Cristo Rey im bolivianischen Cochabamba aussenden zu können. An der Aussendungsfeier nahmen neben dem MaZ-Vorbereitungsteam die beiden MaZ, Eltern, ehemalige Freiwillige, Schwestern der Hausgemeinschaft sowie Vertreter der Missionszentrale teil.

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Digitaler Infoabend zum Angebot Missionar/in auf Zeit

Freiwiligenseinsatz in Metarica/Mosambik. Foto: SMMP/Achim Pohl
Freiwiligenseinsatz in Metarica/Mosambik.

Video-Meeting an diesem Donnerstag, 13. Januar, um 19 Uhr

Stehst du kurz vor deinem Abitur, bist in einer Ausbildung oder im Studium und möchtest 2022/23 ein neues Abenteuer wagen? Ein entwicklungspolitischer Freiwilligendienst mit SMMP wäre hierfür eine ideale Chance. Gemeinsam mit anderen Freiwilligen kannst du dich auf den Weg nach Bolivien, Brasilien, Rumänien oder Mosambik machen. Gerne geben wir dir weitere Infos und beantworten deine Fragen bei unserem digitalen Infoabend am Donnerstag, 13.01.2022, um 19 Uhr auf Zoom.

Hier der Link, um dem Zoom-Meeting beizutreten:
https://wwu.zoom.us/j/64448459088?pwd=aUxWVGVLbStpVStTUU9EQ01QYjEyZz09
Meeting-ID: 644 4845 9088, Kenncode: 449535

Neuer Vorstand, neue Pläne

Verein Brückenschlag traf sich zur Jahreshauptversammlung und Fortbildung im Bergkloster Bestwig

Brückenschlag im Herbstlaub: Bei der Jahrestagung herrschte gute Stimmung. Foto: SMMP/Urich Bock
Brückenschlag im Herbstlaub: Bei der Jahrestagung herrschte gute Stimmung.

Ein Wochenende lang tagten die Mitglieder des Vereins Brückenschlag im Bergkloster Bestwig. Im Rahmen der Jahrestagung ist Thorben Prünte aus Köln für weitere zwei Jahre als Vorsitzender bestätigt worden. Seine bisherige Stellvertreterin Luisa Kaup aus Gescher hat in das Amt der Beisitzerin gewechselt. Neue stellvertretende Vorsitzende ist die 24-jährige Studentin Viktoria Lehmann aus Braunschweig. Sie hat als MaZ in Mosambik mitgearbeitet.

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