Rennende und feixende Kinder im Schulhof des pädagogischen Zentrums Julie Postel in Metarica/MOsambik. Foto: SMMP/Florian Kopp
Robert Renner berichtet rückblickend über seine Erfahrungen aus dem Freiwilligen-Einsatz 2016
Der ehemalige Missionar auf Zeit Robert Renner blickt mit etwas Abstand auf seinen Freiwilligen-Einsatz in Mosambik zurück. Was hat ihn angetrieben, dieses Jahr als Missionar auf Zeit in einem soweit entfernten Land zu verbringen? Und was hat er für sein Leben gelernt?
Elisabeth Erffa beschreibt ihre Corona-bedibngte Ausreise mit Hindernissen
Das erste Mal, dass ich von Corona hörte, muss wohl Ende Januar gewesen sein. Ich telefonierte mit einem Freund und wir redeten über Gott und die Welt, bis er irgendwann sagte: „Hast du das eigentlich schon gehört? In China gibt es irgendwie so eine neue Krankheit.“ „Das kann schon sein“, sagte ich mir – und dann war es auch direkt wieder vergessen. Es ist weit weg und betrifft uns nicht. Dachte ich.
Zurückgekehrte MaZ tauschen Erfahrungen aus – neue Freiwilligendienstler hoffen noch auf ihre Ausreise
Vivien Gerick berichtet beim Rückkehrerseminar im Bergkloster Bestwig über ihren Einsatz in der Aldea Cristo Rey in Cochabamba/Bolivien.
„Erst wollte ich gar nicht zurück. Ich dachte: Warum? Das ist doch in ein paar Wochen überstanden. Und wenn ich einmal aus Bolivien weg bin – käme ich dann wieder hierher?“ Tobias Koonert gehört zu jenen Missionarinnen und Missionaren auf Zeit, die ihr Einsatzjahr aufgrund der Corona-Pandemie im März unvermittelt abbrechen mussten. Beim Rückkehrer-Seminar im Bergkloster Bestwig tauscht er in dieser Woche mit elf anderen Freiwilligendienstlern, die dasselbe Schicksal teilen, Erfahrungen aus. Und er weiß: „Inzwischen bin ich doch sehr froh, rechtzeitig wieder nach Deutschland geholt worden zu sein.“
Franziska beim Basteln mit einem kleinen Jungen in Rumänien (Foto: Franziska Klaes)
Der Flug ist gebucht, die Packliste für den Koffer geschrieben, die Abiturprüfungen liegen fast alle hinter mir und mit einem Mal wird mir bewusst: Bald geht es endlich los!
Am 15. August 2017 steige ich am Flughafen Düsseldorf in das Flugzeug, das mich nach Bukarest in Rumänien bringen wird. Von hier aus sind es noch einmal 5 Stunden mit dem Zug und Auto bis in das Dorf Schineni im Osten Rumäniens, wo ich ein Jahr verbringen werde. Vor mir liegen 12 Monate voller Herausforderungen und anstrengenden Tagen, aber vor allem glücklicher Momente und Erfolgserlebnisse, die ich so schnell nicht vergessen werde.
Am Samstag, den 14.03.2020 erhielten wir beim Mittagessen im Convent die Nachricht, dass die Schulen sowie die Projekte in der folgenden Woche aufgrund des Corona-Virus geschlossen werden. Montags fuhren wir trotzdem zur Arbeit, um Kinder aufzunehmen, die zu Hause keine Betreuungsmöglichkeiten gehabt hätten.
In der Mittagspause erhielten wir die erste E-Mail mit der Empfehlung, schnellstmöglich auszureisen. Diese Nachricht überraschte uns sehr und wir waren etwas geschockt, da wir überhaupt nicht damit gerechnet hatten. Daraufhin fragten wir nach, ob dies ein verpflichtender Beschluss ist oder ob die Möglichkeit besteht, unseren Aufenthalt fortzusetzen. Diese Möglichkeit bestand zu diesem Zeitpunkt noch, allerdings auf eigene Verantwortung.
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