Mitleben, Mitbeten, Mitarbeiten

Missionare auf Zeit kommen nach Deutschland zurück

In Bolivien, Brasilien und Mosambik sind derzeit noch zehn  Missionarinnen und Missionare auf Zeit im Einsatz (hier ein Foto von der  Aussendungsfeier im Juli 2019 im Bergkloster Heiligenstadt). Jetzt  kommen sie wohl alle vorzeitig nach Deutschland zurück. Foto: SMMP/Ulrich Bock
In Bolivien, Brasilien und Mosambik sind derzeit noch zehn Missionarinnen und Missionare auf Zeit im Einsatz (hier ein Foto von der Aussendungsfeier im Juli 2019 im Bergkloster Heiligenstadt). Jetzt kommen sie wohl alle vorzeitig nach Deutschland zurück.

Schwestern geben die Empfehlungen des Auswärtigen Amtes an die Einsatzleistenden weiter

Die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel rufen die Missionarinnen und Missionare auf Zeit aus ihren Einsatzländern nach Deutschland zurück.

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Ehemaliger Missionar auf Zeit betreibt jetzt Tanzschule Ludwigis

Die 93-jährige Missionarin Schwester Maria Ludwigis Bilo gratuliert Valdecir Rosa Junior zur Eröffnung seiner Tanzschule in Leme. Benannt hat er sie nach seiner Föderin. Und das war Schwester Ludwigis. Foto: SMMP
Die 93-jährige Missionarin Schwester Maria Ludwigis Bilo gratuliert Valdecir Rosa Junior zur Eröffnung seiner Tanzschule in Leme. Benannt hat er sie nach seiner Föderin. Und das war Schwester Ludwigis.

Valdecir Rosa Junior benennt das Studio de Artes e Danca nach seiner Förderin

Das Studio de Artes e Danca „Ludwigis“ in Leme in Brasilien erfreut sich großer Beliebtheit. Diese Woche steht im Zeichen des Karnevals. Benannt ist das Studio nach der 93-jährigen, deutschen Missionarin Schwester Maria Ludwigis Bilo. Und eröffnet wurde es von dem 23-jährigen Valdecir Rosa Junior, genannt „Juninho“. Ihn kannte Schwester Maria Ludwigis schon als Kindergartenkind. Seither hat sie ihn gefördert.

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Herzlichkeit statt Pünktlichkeit

Unterricht in der Grundschule der Schule Julie Postel in Metarica/Mosambik. Hier arbeiten auch die beiden Missionarinnen auf Zeit Katharina Kloß und Johanna Friedrich mit. Foto: Florian Kopp
Unterricht in der Grundschule der Schule Julie Postel in Metarica/Mosambik. Hier arbeiten auch die beiden Missionarinnen auf Zeit Katharina Kloß und Johanna Friedrich mit.

Katharina Kloß und Johanna Friedrich berichten von ihrem Einsatz in Mosambik

Katharina Kloß und Johanna Friedrich haben im Sommer 2019 am Engelsburg-Gymnasium in Kassel ihr Abitur gemacht und verbringen nun ein Jahr als Missionarinnen auf Zeit in den Niederlassungen der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel in Mosambik. Zurzeit arbeiten sie in dem pädagogischen Zentrum der Ordensgemeinschaft in Metarica. Jetzt berichten sie über ihre Eindrücke und Erfahrungen aus einem Land, in dem Pünktlichkeit keine Rolle spielt, die Herzlichkeit des Augenblicks dafür aber umso bedeutsamer ist.

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MaZ in Bolivien – Unsicherheit, Unverständnis, Ungewissheit

Gartenbauprojekt CBBA
Kinderheim/ BOL

MaZ in Bolivien

Im Oktober 2019 haben in Bolivien Präsidentschaftswahlen stattgefunden in deren Folge es zu großen Unruhen und leider auch vielen Toten in Bolivien gekommen ist. Momentan sind sechs Freiwillige von SMMP in Bolivien, überwiegend in Cochabamba, was zu den Hochburgen des Ex-Präsidenten Evo Morales zählt. Frieda und Hannah, die dort in einem Kinderheim ihren Freiwilligendienst leisten,  haben uns geschrieben, wie sie die Unruhen vor Ort wahrgenommen haben:

Unsicherheit, Unverständnis und Ungewissheit

Diese drei Worte prägten die vergangenen Wochen hier in Bolivien. Wir, Frieda und Hannah, würden gerne über die aktuelle Situation aus unserem Blickwinkel und mit unseren Erfahrungen berichten.

Schon ab Anfang Oktober kündigten sich die anstehenden Präsidentschaftswahlen durch Proteste und Demonstrationen hier in Cochabamba an. Diese recht geregelten und ruhigen Proteste waren jedoch nur eine Vorstufe von dem, was noch kam.Mehr erfahren »

Oruro: Leben auf 3700 Metern Höhe

Der Altiplano in Bolivien: Jede Menge Landschaft und dünne Luft. (Foto: SMMP/Bock)
Der Altiplano in Bolivien: Jede Menge Landschaft und dünne Luft. (Foto: SMMP/Bock)

Von Tobias Koonert

Ich muss gestehen, als ich erfahren habe, dass der Ort, an dem ich voraussichtlich ein Jahr meines Lebens verbringen werde, auf einer Höhe von 3700 Metern mitten im Nirgendwo des bolivianischen Altiplano liegt, habe ich mich gefragt, worauf ich mich da nur eingelassen habe.

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